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Brandschutz |
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Gipsplatten & Brandschutz
Durch Trockenbaukonstruktionen können Brände nicht vermieden werden, jedoch können durch den fachgerechten Einsatz und die korrekte Ausführung Brandfolgeschäden erheblich reduziert werden. Im baulichen Brandschutz verwendet man bevorzugt Gips, da er bei relativ geringem Gewicht einen großen Feuerwiderstand bietet. Den Schutz bewirkt das Kristallwasser des Dihydrats, das im Brandfall verdampft und auf der dem Brand zugewandten Seite einen schützenden Dampfschleier bildet. Wände aus Gipsplatten bieten bereits bei geringer Wanddicke und niedrigem Gewicht einen ausgezeichneten Brandschutz. Zum Beispiel enthält eine 15 mm dicke danogips-Feuerschutzplatte Typ DF (GKF) etwa 3 Liter gebundenes Wasser pro m². Im Brandfall dient dieses Wasser dazu, dass ca. 15 Minuten keine wesentliche Temperaturerhöhung am Bauteil messbar ist und die Bauplatte somit als Feuerschutzverkleidung zur Standsicherheit eines Bauteils beitragen kann. Die Erfahrung aus Brandschäden zeigt jedoch, dass ein großer Anteil der Schwachstellen aus Planungs- und Ausführungsfehlern resultieren, Materialfehler dagegen nur geringe Auswirkungen haben. |
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